Gadamer PDF

1919 Direktor des Pharmazeutischen Institutes der Gadamer PDF Breslau, Professor für Toxikologie an der Breslauer Universität und Hans-Georg Gadamer, bedeutender Philosoph des XX. Vater Johannes Gadamer war Pharmazeut und Chemiker.


Författare: Donatella Di Cesare.

Nato nel 1900 e morto nel 2002, Hans-Georg Gadamer è una delle figureche meglio rappresentano, anche sul piano biografico, la stagione filosoficanovecentesca. La sua opera principale, “Verità e metodo”, è considerataormai un classico. Ma qual è davvero la sua ermeneutica filosofica?E come viene svolgendosi e modificandosi nel corso degli anni? Inuno stile semplice e conciso, questo volume racconta la vita del filosofodi Marburgo e ripercorre tutte le tappe della sua riflessione, dagli annidella formazione nella sua città natale a quelli del nazismo e della guerraa Lipsia, dalla nascita dell’ermeneutica a Heidelberg fino al suo successoin America e nel mondo. Il gioco dell’arte, la storia e i suoi effetti,un’etica vicina alla vita, la questione del comprendere, l’orizzonte del linguaggio:sono questi i nuclei teorici attraverso i quali si snoda una filosofiache si allontana sempre più da Heidegger e sceglie il dialogo di Platoneper dispiegarsi criticamente. Rinunciando a ogni fondazione metafisicama non, con questo, all’universalità, l’ermeneutica filosofica accettala finitezza e, nel contempo, si apre ad un dialogo infinito nel costanteconfronto con le altre principali correnti filosofiche contemporanee: lacritica dell’ideologia di Habermas, il pragmatismo di Rorty, la decostruzionedi Derrida.

Hans-Georg Gadamer wuchs in Breslau auf und erlangte dort 1918 die Hochschulreife. Gadamer nahm anschließend ein Studium der Germanistik, Geschichte, Kunstgeschichte, Philosophie und Pädagogik an den Universitäten Breslau, Marburg und München auf und studierte unter anderen bei Richard Hönigswald. 1919 setzte er sein Studium an der Universität Marburg fort. 1929 habilitierte sich Gadamer bei Heidegger und Friedländer in Marburg für Philosophie und wurde Privatdozent an der Universität Marburg. Der Titel seiner Habilitationsschrift lautet: Platos dialektische Ethik.

Zwei Jahre später wurde seine Schrift Platos dialektische Ethik veröffentlicht. Im August 1933 wurde Gadamer Mitglied des Nationalsozialistischen Lehrerbundes. Nach dem Krieg wurde Hans-Georg Gadamer 1945 Dekan der Philosophischen Fakultät und später bis 1947 Rektor der Universität Leipzig. Nachdem sich die Hoffnungen auf eine demokratische Entwicklung in der sowjetischen Besatzungszone zerschlagen hatten, bemühte sich Gadamer aktiv um eine Stelle in der Westzone. Gadamer begründete 1953 mit Helmut Kuhn die Philosophische Rundschau. Im selben Jahr kehrte Karl Löwith, der 1934 wegen seiner jüdischen Herkunft aus Deutschland emigriert war, durch Vermittlung Gadamers zurück und folgte einem Ruf der Universität Heidelberg. Von 1967 bis 1971 debattierten Gadamer und Habermas, bis 1977 schrieb er Kleine Schriften in vier Bänden.

Im Jahr 1968 wurde er in Heidelberg emeritiert, lehrte jedoch weiter. Von 1969 bis 1972 war er Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Hans-Georg Gadamer lebte bis zu seinem Tod im 103. Lebensjahr in dem Heidelberger Stadtteil Ziegelhausen und fand auf dem dortigen Friedhof, auf einer Anhöhe über dem Neckartal gelegen, seine letzte Ruhestätte. Hans-Georg Gadamer ist Ehrenbürger der Stadt Heidelberg sowie der Stadt Neapel. Hans-Georg Gadamer war einer der prominentesten deutschen Philosophen des 20. Für Gadamer ist jegliches Verstehen, gleichgültig, ob es sich um Texte, Kunst- und Bauwerke oder das Gegenüber in einem Gespräch handelt, an die Sprachlichkeit des Seins vor dem Horizont der Zeit gebunden.

Zunächst gehörte Gadamer zur Umgebung des Marburger Neukantianismus des ausgehenden 19. Seine Positionen hat er in seinem Hauptwerk Wahrheit und Methode von 1960 ausformuliert. Gadamer versteht die Hermeneutik nicht nur als Kunstlehre, sondern hält Verstehen für eine der Grundlagen des menschlichen Lebens. In der Debatte mit Habermas und Karl-Otto Apel kommt es zu einer Umakzentuierung seiner Haltung. In seinem, vor dem Hintergrund des Zusammenbruchs des Neukantianismus nach dem Ersten Weltkrieg entstandenen Werk, versucht er die Frage zu beantworten, was Philosophie angesichts der Dominanz der Naturwissenschaften ausmacht. Hans-Georg Gadamer benannte Stiftungsprofessur an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Hans-Georg Gadamer erhielt im Laufe seines Lebens zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen.